Einen Monat myWohnhome – Eine Retrospektive
Einen Monat gibt es myWohnhome nun “schon”. Sehr viel Licht und ein wenig Schatten. Überraschende und sehr vorhersagbare Dinge haben sich ergeben. Zeit für einen ersten Rückblick über die Anfänge des Blogs und meiner Suche nach der Immobilie.
Time flies by when you’re having fun, hat mein Professor in England immer gesagt. Im Gegensatz zu den eher drögen Macroeconomics Vorlesung jedoch, ging der erste Monat myWohnhome in der Tat sehr schnell vorbei.
Zeit für einen ersten Blick zurück – Die Fakten:
| Beiträge | 7 |
| Zugriffe seit dem 10. Januar 2011 | 983 |
| Aktivster Tag | 3. Februar 2011 |
| Tweets | 178 |
| Followers | 27 |
Auf den ersten Blick auf jeden Fall eine sehr positive Bilanz. Da ein solcher Satz förmlich nach einem aber schreit, schicke ich gleich hinterher, dass auch der zweite Blick das positive Bild nicht trüben kann.
Noch in diesem Artikel hier war ich eher skeptisch was und vor allem ob ich überhaupt etwas erwarten kann.
Jetzt, einige Wochen, Artikel und Kommentare später kann ich – wie ich glaube – behaupten, doch sehr zufrieden sein zu können. Definitiv bei weitem übertroffen wurde der Traffic, der hier auf dem Blog generiert wurde. Fast 1,000 hits in einem Monat ist deutlich mehr als ich erwarten und auch hoffen durfte. Nicht ganz unerwartet war es eben auch gerade der Artikel über das Für und Wider der Immobilienmakler, der hier für das meiste “Aufsehen” und für den aussergewöhnlichen 3. Februar mit über 200 Hits gesorgt hat.
Unter Berücksichtigung einiger kluger Artikel der Kollegen von McKinsey und der darin enthaltenen Empfehlungen hat es definitiv geholfen, mit hinreichend Inhalten zu starten und ordentlich die Werbetrommel bei Xing, Facebook und Twitter zu rühren, um hier Traffic zu generieren.
Letztendlich funktioniert und fußt meine Idee für meine eigene Immobiliensuche nur dadurch bzw. darauf, dass viele Leute diese Themen lesen und “irgendwie, irgendwer, irgendwo immer jemanden kennt”, der vielleicht verkaufswillig ist. Und die Grundvoraussetung hierfür ist: Ausreichend Leser für mich bzw. meinen Blog zu interessieren.
Grundsätzlich gilt jedoch: Mission accomplished, auch wenn ich noch immer auf der Suche bin. Das bringt mich dann auch direkt zum nächsten Aspekt, denn:
Wo Licht ist, ist bekanntlich ja auch Schatten….
Auch wenn der Schatten mit Blick auf die nicht-existente Erwartungshaltung schon definitionsgemäß nicht wirklich lang sein kann, bleiben dennoch einige Dinge zu verbessern.
Insbesondere die Tatsache, dass ich es zwar geschafft habe “hinreichend” Traffic zu erzeugen, aber dieser Traffic nicht auch auf den eigentlichen Zweck des Blogs zugreift ist verbesserungsfähig. Und, ich habs lange nicht mehr gesagt, daher:
Ich suche eine Wohnung
Mit anderen Worten: Ein Großteil der Leute liest zwar die Artikel – was mich durchaus ehrt – schaut aber nicht bei den Suchkriterien vorbei (was schade ist). Um dem eigentlichen Ziel der Wohnungssuche näher zu kommen, gilt es wohl gerade dieses Thema zu adressieren, auch wenn mir noch nicht klar ist, wie.
Damit einher geht ein grundsätzliches Problem im Internet, Foren oder auch Blogs: Die Interaktion. Folglich war es dann auch wenig verwunderlich, dass auch für die Interaktion in meinem Blog, die im Web oft postulierte 90-9-1 Regel galt. Auch und gerade hier ist sicherlich noch Luft nach oben, was Kommentare angeht. Dennoch möchte ich an dieser Stelle insbesondere Rolf, Petra , Maxi und Björn für Ihre Kommentare danken, die sicherlich der Transparenz sehr zuträglich waren und auch andere Aspekte, als die von mir genannten, aufgezeigt haben. Darüber hinaus gilt mein Danke ebenfalls Immofux, der durch einige Re-Tweets zur Bekanntheit meines Blogs beigetragen und weiteren Traffic generiert hat.
Schade ist allerdings, dass die “Kollegen” von Immobiliendiskussion.de auch auf Nachfrage hin, weder ihre Closed-User-Group aufgegeben noch mir einen Auszug der Diskussion zur Verfügung stellen wollten, die über den Makler-Artikel wohl entbrannt ist. Nach den incoming Links zu urteilen, gab es hier, hier, hier und hier wohl eine mehr oder weniger angeregte Diskussion zu meinen Ansichten, über deren Inhalt ich – in Ermangelung eines Transcripts – aber nur spekulieren kann.
Abschließend kann ich nur noch festhalten:
Bloggen macht Spass und das gleiche gilt für den – hoffentlich bald noch intensiveren – Austausch mit der “Community”.
Ich freue mich auf weitere Monate mit myWohnhome und hoffentlich auch bald auch auf eine Wohnungsempfehlung hier…
bis gleich,
Euer Joerg
Trackbacks & Pingbacks