Little shop of horrors
Tue Gutes und rede darüber
Vorwort:
Ich habe mich das letzte Jahr immer sehr um Objektivität und eine differenzierte Schreibweise bemüht. Dazu gehörten zwar auch “provokante” Beiträge, was aber nicht dazu gehörte, war bislang das “Name-Dropping”, also mit wem ich eventuell negative Erfahrungen gemacht habe.
Nun hat aber gerade das Jahresende 2011 und die spezielle Erfahrung dort mich einfach derart verärgert, dass ich selektiv von meinem bisherigen Vorgehen Abstand nehmen und durchaus meine Erfahrungen inkl. den Namen schildern möchte.
Auch damit werde ich nicht die Welt ändern, vielleicht aber etwas zur Verbraucheraufklärung beitragen (so hoffe ich). Allen mitlesenden Maklern wünsche ich an der Stelle zumindest viel Schadenfreude
Und hier sind die Kandidaten:
Oder: Die personifizierte Beratungsresistenz
Was ist passiert?
Ende 2011 sah ich diese Wohnung, die durch AcceptA Immobilien auf Immobilienscout24 inseriert wurde. Sieht nett aus und darüber hinaus, so verrät die Annonce, provisionsfrei (hoffentlich wirklich provisionsfrei und nicht am Ende das Thema, das ich hier beschrieben hatte).
Über das Kontaktformular erfolgte die erste Nachricht an Frau Niemann mit der Bitte um die Übersendung eines Grundrisses der Wohnung.
Nachdem ich zwei Tage nicht gehört hatte, wiederholte ich meine Anfrage. Prompt erhielt ich eine standardisierte Antwort, wonach man sich für meine Anfrage bedanke und mich zur Besichtigung einlud. Aber halt! Ich zitiere: “Die von Ihnen angefragte Wohnung bzw. vergleichbare Objekte…”. Aha! Find den Fehler. Ich erhielt auf meine Anfrage also einen Besichtigungstermin einer Wohnung in einem komplett anderen Stadtteil. Bin ich nun zu wählerisch?
Aber kein Problem: Mein Hinweis an AcceptA, dass die Wohnung zwar gleich groß sei, dort aber die Vergleichbarkeit auch aufhöre, ergänzte ich um die erneute Anfrage nach dem Grundriss des ursprünglichen Objekts. SCHWEIGEN
Einige Tage später wurde aber AcceptA nicht müde, mich erneut mit einer Standardmail zu meiner Anfrage zu beglückwünschen und mich wiederum zu einer Besichtigung einzuladen. Ihr wisst bescheid…gleicher Text “vergleichbar bla bla bla”. Hmm, ich weiss nicht, was soll es bedeuten?
Erneute Mail (ich bin ja nett) mit erneuter Anfrage nach dem Grundriss oder (bin ja auch flexibel) einer kurzen Rückmeldung, wenn – warum auch immer – die Wohnung weg ist, der Grundriss mir zwar geschickt werden kann, ich aber dann darauf hin getötet werden müsse etc.
Seit dem bekomme ich in schöner Regelmäßigkeit von AcceptA Einladungen zu Wohnungen, die angeblich vergleichbar sind. Meinen Grundriss habe ich bis heute nicht!
Die Wohnung ist übrigens nach wie vor auf Immoscout gelistet. Ein Schelm der “Lockangebot” dabei denkt, ist doch dieses Objekt das einzige mit dem Label “provisionsfrei” im Angebot von AcceptA.
Danke AcceptA, isch ‘abe fertig!
Wer immer noch nicht genug hat, hier das gesamte Elend in Form meiner Mails und Anfragen.