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2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

Der neue Boeing 787 Dreamliner kann ungefähr 250 Passagiere befördern. Dieser Blog wurde 2012 über 1.400 mal besucht. Wäre es ein Dreamliner, würde es um die 6 Flüge brauchen, um so viele Personen zu befördern.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

2011 in review – Die WordPress.com Statistik für myWohnhome und für Euch!

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 4.000 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 3 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Guten Rutsch und ein frohes Neues!

myWohnhome sagt allen Lesern Danke für

… die spannenden Tage dieser Woche
… interessante Einblicke und Blickwinkel
… fast 4,000 Zugriffe in 2011

und freut sich auf mehr davon in 2012!

Möge das neue Jahr uns allen viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit bringen….

Aus gegebenem Anlass mal wieder der Hinweis auf den eigentliche Sinn und Ursprung des Blogs

Ich suche eine Wohnung 🙂

Innenprovision – „Kundenfreundlichkeit“ im Land der Krähen

Wo „provisionsfrei“ draufsteht, ist oftmals nicht provisionsfrei drin. „Innenprovision“ heisst das Zauberwort der Immobilienbranche.Dabei ist für Immobilienkäufer oftmals Vorsicht geboten, damit das Schnäppchen sich nicht im Nachhinein als fauler Zauber herausstellt!

Soziale Netzwerke sind toll! Meistens jedenfalls! Dort bekommen Dinge auf einmal eine ganz eigene, fast unheimliche Dynamik.
So geschehen unlängst Freitags. Dort wurde ich Zeuge, wie ein Vertreter der Maklerinnung sich über einen Sprecher des IVD mokierte, der sich bei n-tv bzw. bei Finanztest Gehör verschaffte.
Des Pudels Kern bestand darin, dass vorgenannter Sprecher, nennen wir ihn der Einfachheit halber „Herr Zimmermann“, sich aufmachte, die Verbraucher zumindest ansatzweise aus dem Tal der Ahnungslosigkeit herausführen zu wollen.
Inhalt des Aufklärungsbegehrens war die sog. „Innenprovision“, ihres Zeichens die neue Geheimwaffe der Maklerzunft.

Innenprovision – Aussenprovision – Eine Begriffsdefinition
Im Internet kursieren viele Definition dieser Begrifflichkeiten, die aber nur bedingt vergleichbar sind, da sie sich u.U. auf andere Bereiche und Objekte beziehen (z.B. Innenprovision bei der Vermittlung von Finanzprodukten oder Versicherungen). Grundsätzlich scheint sich aber als gemeinsamer Nenner festhalten zu lassen, dass bei der Außenprovision die Provision nach außen offen ausgewiesen wird (als bestimmter Prozentsatzes auf den Kaufpreis).
Dem gegenüber steht, wie sollte es anders sein, die Innenprovision, bei der die Provision nicht nach außen ausgewiesen wird.
(Quelle: juraforum.de)

Warum die ganze Aufregung?
Nun, klingt ja jetzt erstmal nicht so wild. Isses ja auch nicht!
Problematisch wird es jedoch primär dadurch, dass Objekte mit Innenprovision in den landläufigen Immobilienforen meist mit dem Hinweis „provisionsfrei“ oder „ohne zusätzliche Maklerprovison“ angeboten werden. Ist Hinweis zwei zumindest inhaltlich grundsätzlich richtig, entspricht nach meinem Verständnis „provisionsfrei“ bei Objekten mit Innenprovision schlechtweg nicht der Wahrheit.
Und genau auf diesen Umstand machte der bedauernswerter Herr Zimmermann aufmerksam:
Zitat aus dem Artikel:

„Nicht selten werden Immobilien auch mit dem Hinweis beworben, sie seien für den Käufer provisionsfrei. „Hier kann man davon ausgehen, dass die Maklerprovision in den Kaufpreis eingerechnet wurde“ […]. Umsonst arbeitet schließlich kein Makler.“

Erwähnenswert an dieser Stelle finde ich, dass es offensichtlich eine Vielzahl von Gerichtsverfahren zu geben scheint, die sich häufig auf §3 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) beziehen. Speziell Abs. 2 könnte hier interessant sein:

(2) Geschäftliche Handlungen gegenüber Verbrauchern sind jedenfalls dann unzulässig, wenn sie [….], die Fähigkeit des Verbrauchers, sich auf Grund von Informationen zu entscheiden, spürbar zu beeinträchtigen und ihn damit zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.

Einfach formuliert: Dem potentielen Käufer wird ein „Schnäppchen“ suggertiert (da provisionsfrei), obwohl (u.U.) gar kein Schnäppchen drin ist.
Meist werden die Gerichstfälle jedoch im Sinne der Makler entschieden mit der Argumentation, die auch Herr Zimmermann anführt:
Man müsse bzw. könne ja davon ausgehen, dass keiner gerne umsonst arbeitet.

Da ich kein Jurist bin, stellt dieser Auszug keine Beratung oder dgl. da und soll auch nicht weiter kommentiert werden.

Innenprovision = Verbraucherfreundlich?
In bin ja durchaus um möglichst ausgewogene Betrachtung bemüht (sofern das aus meiner subjektiven Einschätzung überhaupt möglich ist) und deshalb beginnen wir auch mit den Vorteilen, die die Innenprovision ja zugegebenermaßen und unbestreitbar hat:

Häufig ins Feld geführt (natürlich von den Kollegen der Maklerbranche) wird eine scheinbar höhere Kundenfreundlichkeit als bei einer üblichen Außenprovision.
Der Nachweis hierfür in Form von Umfrangen und dergleichen lies sich jedoch (für mich) bei Google nicht auffinden. Demnach kann ich nur Schlussfolgern, dass die Kundenfreundlichkeit schlichtweg darauf beruht, dass „provisionsfrei“ sich nun einmal besser anhört als „5% Courtage.“

Als etwas substantielleren Vorteil lässt sich aber die deutlich vereinfachte Finanzierbarkeit anführen.
Da in einem solchen Konstrukt die Courtage in den Kaufpreis eingerechnet ist, wird sie somit auch Teil der Finanzierung. Die Notwendigkeit, die Courtage als Kaufnebenkosten mit Eigentkapital zu finanzieren entfällt somit.

Aber ehrlich gesagt, war es das dann aber meiner Meinung nach auch schon, was die Vorteile angeht.

Dem gegenüber stehen meines Erachtens einer Reihe von Nachteilen

Beginnen wir mit der Intransparenz. Schnäppchen? Kein Schnäppchen? Wirklich provisonsfrei oder mit Innenprovision? Wer weiss das schon? Der Verbraucher auf jeden Fall zunächst einmal nicht.
Nicht unbedingt verbessert wird die Situation des Verbrauchers dadurch, dass – und das wiederhole ich nochmal – die Provisionshöhe nicht gesetzlich geregelt ist. „Ortsüblich“ sollte sie sein, aber dennoch obliegt die Höhe letztendlich dem Verkäufer bzw. dessen Absatzmittler. Ob in dem Verkaufspreis nun keine, die „ortsübliche Höhe“ oder ein völlig anderer Betrag enthalten ist, ist völlig intransparent.
Für mich bleibt dabei sehr fraglich, ob in einer Branche, die ohnehin schon mit Vertrauensverlusten und Reputationsproblemen zu kämpfen hat, dies tatsächlich das Mittel zu mehr Verbraucherfreundlichkeit sein soll.

Direkt an den Geldbeutel geht es beim Thema „Kosteninflation“.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel und eine Immobilie, die für 200.000€ angeboten wird.
In Fall 1 – mit Aussenprovision – würde somit die Courtage und sämtliche Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerb) auf die 200.000€ berechnet. Vereinfachend, nehmen wir an, dass dies in Summe 10% (5% Courtage und 5% Kaufnebenkosten) sind und somit absolut 20.000€.
Im Fall 2 – mit Innenprovision – ist die Courtage bereits im Kaufpreis inkludiert, der nun nicht mehr 200.000€ beträgit sondern sich auf 210.000€ beläuft (Kaufpreis inkl. 5% Courtage). Nebenkosten hierauf angesetzt bringen in Summe einen Kaufpreis von 220.500€
Zwar sind 500€ vielleicht kein Drama, wenn es um den Immobilienkauf geht. Dennoch sind das aber u.U. schon mal eine Tilgungsrate und vergessen wir auch nicht, dass den 500€ keinerlei Mehrwert entgegensteht. Ach ja doch…die Kundenfreundlichkeit, die ich mir dann aber doch irgendwie andersvorstelle.

Last, not least: Vergleichbarkeit.
Wer sich schon einmal intensiver mit dem Immobilienerwerb beschäftigt hat, wird viele Hinweise auf sog. Verkaufspreissammlungen der Gutachterausschüsse und dgl. gefunden haben. Dort werden die Kaufpreise (nicht Immoscout Angebotspreise), sondern die Preis vermerkt, für die Immobilien tatsächlich veräussert wurden. Kann durchaus erhellend sein, nur so als Tip.
Nun haben wir ja gelernt, dass die Innenprovision sich gerade in letzter Zeit wachsender Beliebtheit erfreut und dass diese in den Kaufpreis eingerechnet ist.
Es erschließt sich unmittelbar, dass die vorgenannte Intransparenz auch über kurz oder lang mittels Innenprovision ihren Weg in diese Kaufpreissammlungen finden wird. Dass dies nicht unbedingt zur Aussagekraft dieser Dokumente beiträgt, dürfte ebenfalls auf der Hand liegen. Zwar ist dies nur ein relativ marginaler, unschöner Nebeneffekt, aber er ist nunmal da. Ebenso an der Stelle wichtig zu wissen, dass diese Kaufpreissammlungen auch für Plausibilitätsberechnungen bei Zwangsversteigerungen dienen und somit auch dort Einfluss auf die Wertermittlung und daher die Preise nehmen wird.

Fazit und die Sinnhaftigkeit der Diskussion
Was soll ich Euch sagen? Erfrischend war die Diskussion an jenem Abend, auch wenn offensichtlich – und aus der Position heraus ja auch nachvollziehbar – die Makler sich doch als erheblich beratungsresistent entpuppten. Unschön, wenn dann auch noch einer aus den eigenen Reihen, der nette Herr Zimmermann, die Verbraucher aufklären will und dies sogar auf renomierten Platformen tun.

Eine Krähe hackt der anderen nun mal kein Auge aus.

Für mich bleibt hängen: Wenn ich provisionsfrei lese, will ich, dass dort auch provisionsfrei drin ist! PUNKT
Ich glaube, so einfach ist es. Alles andere ist für mich fauler (Marketing)Zauber. In Zeiten in denen wir uns darüber aufregen, dass auf Saftflaschen Früchte abgebildet werden, die nicht drin sind, wäre ein solcher Hinweis glaube ich auch mehr als angebracht.
Gerne trete ich auch wieder in den Dialog mit meinen Maklerfreunden und lasse mir erklären, worin denn nun die wirkliche Kundenfreundlichkeit bei der Innenprovison besteht. Ich habs nicht verstanden (was aber nichts bedeuten muss).

Bis bald

Eurer Joerg

Wer noch Lesebedarf hat:

O professionalism, where art thou? oder: Der Makler, Dein Freund und Helfer Teil II?!

Makler, geliebt, gehasst. In meinem nicht ganz freiwilligen Selbstversuch liefere ich mir heute wieder den Beweis, warum Freemail-Adressen im professionellen Business nichts zu suchen haben und mein Weltbild ohne Makler deutlich schöner aussieht.

Eigentlich sollte der Artikel ja „Dilettanten aller Länder vereinigt Euch“ heißen, was mir dann aber doch zu reißerisch schien. Ausserdem wollte ich mich ja nicht gleich in der Überschrift diskreditieren, auch wenn Polarisieren ja immer wieder für Klicks sorgt. Statt dessen, dachte ich zum (fast) ersten Geburtstag von myWohnhome: Ich gönn‘ mir richtig was und knüpfe an meinen Bestseller über das Katz‘ und Mausspiel an.

Der regelmäßige Leser meines Blogs wird sicherlich wissen, dass der Berufsstand des Immobilienmaklers und meine Wenigkeit in diesem Leben sicherlich keine engen Freunde mehr werden. Wie aus meinen älteren Artikeln ersichtlich, habe auch ich bisher die Maklerzunft gemieden wie der Teufel das Weihwasser um mal wieder metaphorisch zu sein.
Michael Mittermayer hat in seinem Buch „Achtung Baby“ mal verbreitet, dass man Logik dann erkennen (und sich ihr beugen) müsse, wenn sie denn vorhanden sei. Dem folgend, habe natürlich auch ich schnell erkannt und akzeptiert, dass man Makler (leider) nicht komplett ignorieren und umgehen kann.
Folglich, habe (sogar) ich in letzter Zeit durchaus häufiger den Kontakt zu kommerziellen Anbietern von Immobilien gesucht und leider auch gefunden. Denn das, was ich dort fand, hat in gewisser Weise nur wieder bestätigt, warum ich die Kollegen bislang umgehen wollte wo dies nur möglich war.

Aber, warum soll ich alleine Spaß haben? Folgt mir zum nächsten Erfahrungsbericht.

Email – Auf wackligen Beinen ins Cyberspace
Stellen wir uns kurz vor, also ich meine nur hypothetisch, dass der stationäre Vertrieb ausgedient hat und der persönliche Erstkontakt aus vergangenen Zeiten stammt. Wir leben also im Zeitalter der Immobilienportale und man kann somit davon ausgehen, dass der eMail als Kontaktmedium folglich entscheidende Bedeutung zukommt. Klangvolle Namen wie „recidencia“ oder „lofttraum“ lassen zwar eher die aktuelle Vorstellungsliste zum Galopper des Jahres vermuten, sind aber in der Tat Namen von Maklern. Dagegen wäre auch nichts einzuwenden, wenn – ja wenn, da nicht der scheinbar unüberwindliche Aufwand zur eigenen Domain wäre.
Vor dem Hintergrund der eher „geringen“ Courtage kann ich natürlich verstehen, dass die 5€ für ne eigene Domain dann doch eine Flut von Harz VI Fällen auslösen und Makler in den Ruin stürzen würde. Somit begnügt man sich halt mit Freemail-Adressen von web.de und GMX. Das schafft ja auch besonderes Vertrauen!
Dazu sage ich nur: Please be professional, will you?!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Das Unschöne an diesem Ausspruch für die Maklerzunft ist nur, dass dies sowohl für besonders gute, als auch für besonders schlechte Bilder gilt!
Wie oft habe ich mich bei der Betrachtung eines Exposees gefragt, welchen Informationswert ein Bild der Eingangstür oder des Treppenhauses haben mag? (siehe dieses Beispiel und gemerkt: Die hier geposteten Bilder waren die einzigen Bilder des Exposees für eine Wohnung, die >300k€ kosten soll).

Ebenso beliebt die Abbildung des Maklerlogos? Meine Herren, ich bitte Sie!
Auch wenn ich – darüber hinaus – gepflegte Außenanlagen sehr schätze, ist Camping zum einen eher bei unseren niederländischen Nachbarn beliebt als auch in unseren Breitengraden nur für ausgewählte Monate im Jahr eine echter Logis-Alternative.
Leute! Alles was ich will, ist die Wohnung von Innen zu sehen!
All über Allem prangert aber die Königsdiziplin, die offensichtlich in der Verbildlichung von Grundrissen zu liegen scheint. Wie auch anders wäre es zu erklären, dass die Darstellungen oftmals entweder mikroskopisch klein sind oder gleich ganz fehlen?!
Und wieder mag ich der Zunft zurufen: Please be professional, will you?!

Ich komme gerade vom Italiener…
Große Freude bereitet mir immer eine besondere Spezies der Makler-Zunft:
Der Joviale
Vertreter dieser Gattung zeichnen sich in aller Regel durch übertriebene Kumpelhaftigkeit aus, haben aber vermutlich bereits nach zwei Minuten den Namen vergessen, Hauptsache am Ende stehen die 5% Courtage + Mehrwertsteuer versteht sich (vielleicht, um sich dann doch die eigene Internet-Domain zu leisten?).
Erschwerend kommt bei diesem Typus hinzu, dass ihm Professionalität entweder gleich komplett abhanden gekommen ist, oder fehlende Professionalität ein PAL ist (Problem anderer Leute).
Der joviale Typ ist mir bislang in seiner Reinform zwei Mal untergekommen:
Fall 1: Dort stellte sich nach Treffen 1 heraus, dass Kommunikation erheblich überbewertet ist. Wie anders sollte es zu erklären sein, daß der Kaufpreis auf einmal 30k€ höher war und dies mit dem Argument belegt wurde „da habe ich leider nicht richtig mit meinem Kunden gesprochen“. Kann ja mal vorkommen *seufz*
Fall 2: Dieser Vertreter macht mir auch jetzt noch Freude. Auf meinen Hinweis, dass er mir ja offensichtlich einen falschen Grundriss geschickt habe, lies er mich zunächst an der bisherigen Gestaltung seines Abends teilhaben („..komme gerade vom Italiener“). AHA
Weiterhin beglückwünschte er mich zu meiner Auffassungsgabe und meiner völlig richtigen Entdeckung (des falschen Grundrisses)! Bin ich gerade bei 9live in der Quizshow „Find den Fehler“?
Abschließend war natürlich nicht er, sondern „sein Backoffice“ (seine Ehefrau?) Wurzel des Übels. Gutes Personal ist ja so schwer zu finden!
Heiliger Vater, und wieder schallt es durch die Gassen:
Please be professional, will you?!

Anybody listening?
Nehmen wir uns kurz etwas Zeit und gemeinsam stellen wir uns dieses Lied als Hintergrundmusik für die jetzt kommenden Zeilen vor.
Die größte Herausforderung besteht aber offensichtlich für die Zunft darin, überhaupt zu antworten. Ich freue mich an der Stelle schon auf Kommentare, die mich wissen lassen, dass man bei tausenden von Anfragen ja wohl kaum allen antworten könne oder dem Totschlagargument, dass der Immobilienmarkt halt aktuell ein Verkäufermarkt sei.
Ja, Point taken! Allerdings wären das beides Argumente, die auch für Stellenausschreibungen gelten könnten. Dennoch schafft es nahezu jedes noch so kleines Unternehmen, zumindest eine standardisierte Mail im Sinne von: „Wir haben Ihr Anliegen erhalten und melden uns.“ zu versenden.
Vielleicht hat es dann an der Stelle wieder damit zu tun, dass automatisierte Mails nicht im Lieferumfang von Freemail-Adressen sind?🙂
Ein letztes Mal sage ich: Please be professional, will you?!

Fazit:
Wie immer möge man a) mich nicht falsch verstehen und b) auch diesen Beitrag nicht ganz bierernst und mit einer Portion Ironie nehmen. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass ich ja durchaus gewillt bin, ein gewisses Maß an Dilettantismus zu akzeptieren. Dies gilt für meinen täglichen Einkauf im Supermarkt, dies gilt von mir aus auch noch bei den landläufigen Elektronikdiscountern, bei denen oftmals zwar nicht die Beratung aber immerhin der Geiz geil ist. Aber, meine lieben Leser, ich sag es nochmal:
Bei Ausgaben im 4- und 5-stelligen €-Bereich erwarte ich ein Mindestmaß an Professionalität und das, liebe Makler in Rhein-Main hat mir bei Euch bisher doch sehr gefehlt.

Bis bald

Eurer Joerg

P.S.: Löblich in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Immobilienscout nun auch endlich eine Anbieterbewertung eingeführt hat! Ändert zwar nichts daran, dass man sich die Makler nicht aussuchen kann, aber immerhin weiss man so zumindest im Voraus, mit wem man es hier zu tun hat🙂

Jeden Tag steht ein Dummer auf oder: Der Vorschussbetrug

Die neue Geisel der Immobilienbranche heisst ausnahmsweise mal nicht: Makler, sondern Vorschussbetrug. Zunehmend treten unseriöse Angebote auf. myWohnhome heute mal wieder mit einem eigenen Erfahrungsbericht.

Zu schön, um wahr zu sein: Frankfurt, Nordend, Penthouse, tolle Ausstattung und das für nur 2.200€ den Quadratmeter. Dazu noch DIE Bilder (s.u.). Nun, ich bin zwar hinreichend skeptisch, aber schnell ist ja auch der Button „Kontakt zum Anbieter aufnehmen“ gedrückt. „Kost’ ja nix“. Also, gesagt, getan!

Exkurs:
Zunehmend schleichen sich unseriöse Angebote auf die Immobilienplattformen meiner Wahl. Zwar ist der Fraud meines Erachtens recht leicht zu identifzieren, dennoch suggeriert mir die Beharrlichkeit, mit der die Betrüger Angebote einstellen, dass es sich zumindest grundsätzlich zu lohnen scheint und bestimmte „Dumme“ am Ende doch naiv sind und zahlen.
Das Masche ist bekannt und immer die gleiche:
Ein Objekt in idealer Lage zu einem wahrlich märchenhaften Preis, bei dem nur geschenkt wirklich billiger wäre.
So kamen mir z.B. Angebote unter, die eine 120m² Eigentumswohnung mit phantastischer Ausstattung im Zentrum von Frankfurt bewarb, und dies zum Knüllerpreis von 500€ je m². Da bekommt selbst das komplette Sauerland und andere Niedrigkaufpreisregionen Tränen in die Augen.

Nachdem die freundlichen Herren aber wohl mittlerweile selbst erkannt haben, dass Mondpreise (im positiven Sinne) und Bilder von offensichtlich nicht-europäischen Einrichtigungsgegenständen (gute Indizien sind hier immer: Steckdosen, Fenster, Kücheneinrichtung) nicht unbedingt der Kredibilität des Angebots zuträglich sind, nähert man sich peut a peut Angeboten an, die zumindest noch einen Hauch an Realität erahnen lassen. Was es leider nicht einfacher macht, die Leute zu identifizieren und dingfest zu machen.
Dennoch, gesunde Skepsis sollte recht schnell zeigen, dass nicht sein kann, was nicht sein darf (oder so ähnlich)

Aber zurück zu meinem „very own Vorschussbetrug“
Vorab: Mein vollstes Mitgefühl gilt Herrn K. aus Frankfurt, der leider der Unglückliche war und dessen Angebot von den netten Herren für Ihre dubiosen Machenschaften (mittlerweile geschätzte 7-8 mal) missbraucht wurde.

Nachdem ich nun also den verhängnisvollen Knopf zur Kontaktaufnahme gedrückt hatte, vergingen einige Stunden. Am nächsten Tag (das Angebot war übrigens mittlerweile von Immobilienscout entfernt und eine Warnmail an mich rausgegangen) meldete sich wenig überraschend der Anbieter auf Englisch.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Strategie bis ins Äusserste durchdacht zu sein schien, stellt sich der Anbieter doch mit Namen Jörg (mit ö) vor, der natürlich gebürtiger Engländer ist und nur mal in Frankfurt gelebt hat. Sicher!

Er teilte mir das übliche mit, die Situation sei prekär, er müsse umständehalber verkaufen, aber da er sich noch in der Probezeit befände, sei ihm eine Reise nach Deutschland völlig unmöglich. Statt dessen schlägt er den Austausch der Schlüssel über eine Agency und gegen Zahlung einer Kaution von schlappen 10% (in dem Fall 35k€) vor. Und nochmal alle: Sicher!!

Nun gut, jetzt habe ich ja durchaus Humor und – in Anbetracht der Kenntnis des tatsächlichen Verkäufers, der eigentlich Vermieter und in Personalunion der o.g. Herr K. ist – spiele also das Spielchen noch ein bisschen weiter.
Meinen Hinweis bzw. die formulierte Irritation, dass „meine Nachfrage beim Grundbuchamt“ ergeben habe, dass nicht er (Jörg) sondern Herr K. der Eigentümer sei, wird das erste Mal direkt ignoriert. Die erneute Anfrage wird souverän mit der Aussage gekontert (Zitat): „Ooo, yes, it’s my brother (we are step brothers) , but this is not a problem ..„. Bitte stimmt mit ein: SICHER🙂

Leider haben meine parallelen Recherchen ergeben, dass den Jungs wohl leider nicht beizukommen ist, was wirklich sehr schade und vor allem frustrierend ist.

Abschließend habe ich Ihm zu diesem Zeitpunkt noch erläutert, dass wir ja beide jetzt genug Spass hatten, ich Ihm an der Stelle noch viel Glück mit anderen Leuten hier wünsche. Leider, und das hätte mich wirklich sehr interessiert, blieb meine Nachfrage, wieviele Leute den tatsächlich zahlen, unbeantwortet.

Was bleibt festzuhalten (auch wenn es schon x-mal im TV und auf diversen Webseiten zu finden ist):

    1. Die Masche ist immer die gleiche: Ein super Objekt zu einem unfassbar günstigen Preis
    2. Bilder oftmals geklaut oder (alternativ) offensichtlich nicht aus Deutschland, geschweige denn Kontinentaleuropa
    3. Der „Verkäufer“ antwortet typischerweise auf Englisch, sitzt im Ausland oder ist anderweitig verhindert, die Transaktion direkt selbst durchzuführen
    4.   Es wird immer eine Summe vorab gefordert, die dann als „Sicherheitsleistung“ dienen soll.
    5. Die Sicherheitsleistung wird typischerweise als Überweisung via Western Union, etc. abgefordert, um so keine Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten
    6. Die bei mir genutzten Mail-Adressen waren: research.engineer40@gmail.com, answerhealthcare@zoho.com und research_answer@zoho.com
    7. Als Signatur/Adresse wurde: 389 Smithdown Rd Liverpool L15 3, UK angegeben. Die Befragung von Google hierzu zeigt eine deutliche Häufung von Betrugsversuchen mit genau dieser Adressangabe an. Ebenso werden im Suchergebnis weitere Mail-Adressen angezeigt, wie z.B. research_eng@zoho.com

Ich kann jeden Leser hier nur eindringlich auffordern seine drei Hirnzellen zusammenzunehmen. Geschenke gibts nur vom netten Onkel, aber nicht vom Unbekannten aus UK, Nigeria oder sonstwo. Und wenn alles Denken nichts bringt: Frag Google!

Bis bald

Eurer Joerg

P.S.: Wen es interessiert: Das Objekt befindet sich tatsächlich in der Rotlindstrasse in Frankfurt und wird aktuell für 2.500€ mtl. zur Miete angeboten. Diesmal aber vom echten Herrn K.!

Schlimmer geht immer!

So, liebe Mitlesenden,

ich bin wieder da – was bedeuten würden, dass meine Abwesenheit, Aufmerksamkeit erregt hat.
In der Tat hab ich in der Vergangenheit viel darüber lamentiert, dass die Wohnungs- und Grundstückspreise im Rhein-Main-Gebiet ja nahezu prohibitiv teuer sind.

Allen die jetzt glauben, ich würde dieses Wehklagen nun einstellen, darf ich entgegnen: Non Messieur.
Aber zumindest bringe ich auf dem verlängerten Wochenende die Erkenntnis mit:
Es geht immer schlimmer!

So weilte ich also in Paris und harderte, dass 13-14€ Kaltmiete ja nun doch etwas zu viel sind, bis ich das hier sah:

Wohnungssuche ParisNun…40m² für 1.000€ RESPEKT. Wohl dem, der Grundbesitz in der Grande Nation hat.

In diesem Sinne wünsche ich allen Wohnungssuchenden an dieser Stelle auch weiterhin viel Glück (inkl. mir selbst) und denkt ‚dran: Wenn es mal wieder weh tut und die Verzweiflung kommt: Dreht Euch nach Westen und lächelt milde🙂

A bientôt,

Joerg

Des einen Freud‘, des anderen Leid‘ – Hasslieben in der Immobilienbranche

Bis vor kurzem dachte ich noch, der Makler ist eine Spezies ohne natürliche Feinde. Meine Suche zeigte jedoch, dass offensichtlich auch hier Spannungsverhältnisse vorherrschen. myWohnhome sprichte heute von der Hassliebe zwischen Maklern und Immobilienportalen und warum Grafiken den Betrachter so herrlich fehlleiten können, man muss nur wollen!

Bereits in einem meiner frühen Artikel hatte ich ja meine Sicht der Dinge zu der Rolle und Notwendigkeit der Immobilienmakler dargestellt und somit für nicht geahnte Zugriffe in meinem Blog gesorgt.
Im Verlauf meiner weiteren Suche nach meiner Traumimmobilie bin ich jedoch unlängst auf eine nicht minder brisante Konstellation gestossen: Nämlich das Verhältnis von (gewerblichen) Immobilienverkäufern und Immobilienportalen und hier all vor allem Immobilienscout24.

Nichtsahnend bin ich googlend auf den Blog von Martin gestossen. Dieser möchte den Lesern die Augen über die Praktiken der Immobilienportale im Allgemeinen und zu Immobilienscout24 im Speziellen öffnen:

Ich zitiere: „Die Rede ist von einem opportunistischen Unternehmen, das ausgeklügelte Marketinginstrumente einsetzt und Preiserhöhungen in einem Lügenkonstrukt versteckt, um seine zahlende Kundschaft aufs maximale abzuernten.

Nun gut, investigativer Journalismus bedient sich typischerweise dann doch weniger martialischer Formulierungen, aber das sind nur Details.

So weit, so gut. Martin und Zitat: „eine Ansammlung von mehreren Individuen“ möchten also der Preistreiberei Einhalt gebieten. Auch wenn im Untertitel des Blogs explizit erwähnt wird, dass auch Privatpersonen keine Melkkühe seien, so darf doch angenommen werden, dass nur Personen, die sich zumindest häufiger mit der Immobilienvermarktung beschäftigen, diese „Preistreiberei“ überhaupt realisieren. Das macht es weder besser noch schlechter, hilft aber zumindest einmal den Kreis der Personen einzugrenzen, die hier am Werke bzw. am Bloggen sind. Somit kann ich getrost davon ausgehen, dass der Tatbestand der Liebhaberei hier wohl eher nicht erfüllt ist. Ein Schelm der Böses denkt😉

Aber zurück zum Kern der Sache
Martin und Kollegen sind zwar sehr offensiv und schnell damit, die Praktiken von Immoscout24 darzustellen, aber allerdings nicht so schnell, wenn es um die Nutzung/Moderation der Kommentarfunktion in ihrem Blog angeht. Ein Königreich für einen eigenen Blog…aber MOMENT…den hab ich ja🙂

Bevor ich hier mein Kommentar poste, noch eins vorweg, um Missverständnisse zu vermeiden:
Die Initiative von Martin und Kollegen erhält in der Sache grundsätzlich und uneingeschränkt meine Zustimmung!
Wie ich ja auch schon in dem „Makler Artikel“ darstellte, ist es nie schön, sich auf dem Spielplatz von Quasi-Monopolisten zu tummeln.
Worum es mir hier geht ist zum einen die Verhältnismäßigkeit zu hinterfragen, mit der hier „gejammert“ wird und zum anderen mal wieder aufzuzeigen:
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Wie immer freue ich mich auf rege Kommentare, diesmal vielleicht auch wieder von Immobiliendiskussion.de. Na Jungs? Wie sieht’s aus?!🙂

Viele Grüße und bis bald

Euer Joerg

Und hier dann meine Kommentar in voller Länge:

Liebes Team dieser Seite….
Nachdem die Kommentar-Funktion wieder funktioniert, möchte auch ich mich äussern. Interessiert habe ich Eure Beiträge und die Kommentare verfolgt. Man möge mir nachsehen, wenn ich ob der Länge und Fülle nicht alle gelesen haben.Wenn ich den Grundtenor hier lese, werde ich mir sicherlich nicht viele Freunde machen, aber wie man ja so schön sagt: Everybody’s Darling is everybody’s arsch😉
Zunächst aber erst mal: Schön zu sehen, dass das zarte Band der Liebe, das mich mit bestimmten Maklern verbindet sich offensichtlich auch zwischen Maklern und Immobilienportalen (vornehmlich Immoscout) entspinnt😉 Jeder hat wohl sein Päckchen zu tragen.
Jetzt habe ich mir auch die Statistiken angeschaut und stimme zu:
Preiserhöhungen im 2-, 3- oder von mir aus auch im 4-stelligen Bereich sind saftig und auf jeden Fall Anlass zur Verärgerung. Von daher habt Ihr mein vollstes Mitgefühl und das meine ich ernst.
Ist eben nicht schön, wenn man sich in einem Bereich eines Quasi-Monopolisten aufhält und sich Preise und Konditionen diktieren lassen muss (sagt jemand, der bei einem Quasi-Monopolisten arbeitet). Beispiele gibts doch dafür viele…..Energie/Strom-Versorger, Tankstellen, you name it.

Warum kann Immoscout das machen?
Weil es eben genug Nachfrage und somit Leute gibt, die dort inserieren wollen! So einfach und lapidar ist die Erklärung. Die gleiche Antwort habe ich übrigens in meinem Blog (mywohnhome.wordpress.com) auf die Frage erhalten habe, was der Nutzen von Maklern sei.

Rein theoretisch haben es die Verbraucher selbst in der Hand: Kein Nachfrage, kein Angebot!

Mein Hauptpunkt ist aber der folgende und der zeigt einmal wieder sehr deutlich:
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst erstellt hast.

Prozentual sieht das wirklich dramatisch aus, aber lassen wir die Kirche doch mal im Dorf. Preis je Anzeige/Objekt 15€, 20€, 25€?
Über was reden wir denn hier?
Selbst wenn nur eine Garage für 15,000€ den Eigentümer wechselt, ist die Courtage dabei 750€ (5% netto vom VK). Bei einer kleine ETW von 50,000€ sind es dann schon 2,500€ und somit macht die Anzeige 1% aus….
Mit dem gleichen Argument könnte man auch über die steigenden Spritkosten herziehen, die dann auf einmal Besichtigungen für Makler prohibitiv teuer erscheinen lassen.

Hmm..also ich weiss ja nicht so recht…..Die Verhältnismäßigkeit scheint mir hier nicht wirklich gegeben.

Noch mal: Ich verstehe das Geschrei, denn Niemand lässt sich gerne Preise diktieren und Preissteigerungen sind nicht fein!
Aber den Makler möchte ich sehen, der ja auf seine geregelte Courtage verzichtet, wenn ich Ihm statt dessen die tatsächlich und nachweislich effektiv entstandenen Kosten (gerne auch noch mit 5-10%, von mir aus auch 20% Margen-Aufschlag) erstatte, weil er sich geschröpft fühlt?!

In diesem Sinne: Nehmt es sportlich, nicht die prozentuale Steigerung sondern der effektive Betrag macht es hier aus!

Ich freue mich über zahlreiche Besuche auf meinem Blog: myWohnhome.wordpress.com oder Twitter.com/myWohnhome

Viele Grüße
Euer Joerg

Zettelwirtschaft – The return

Hallo liebe Blog-Leser,

Alle, die hier sind, weil sie so einen Zettel gesehen haben:

DANKE!

Danke, für den Besuch und vor allem für den Aufruf meines Blogs!

Die meisten Fragen über das, was ich hier veranstalte, sollten sich hier klären lassen. Daher: Einfach mal vorbeischauen

An sonsten wünsche ich allen Lesen, gleichwohl was sie hierher geführt hat, ein frohes Osterfest!!

Viele Grüße und bis zum nächsten Beitrag,

Euer Joerg

Retrospektive 2.0 – Ein Quartal myWohnhome

myWohnhome, die Spielwiese zur privaten Immobiliensuche beendet das erste Quartal in der virtuellen Welt. Was bleibt ist zum einen die Erkenntnis, dass nicht alles linear ist  und zum anderen ein desaströser Selbstversuch in der Zettelwirtschaftsbranche.

Aller Anfang ist schwer…
..dachte ich, aber eigentlich nur um unmittelbar darauf festzustellen, dass – ist der Anfang erst gemacht – die Dinge nicht unbedingt einfacher werden.
Bei diesen Zeilen fühle ich mich unweigerlich an die „Sponti-Sprüche„, wie z.B. „Schwach anfangen und dann ganz stark nachlassen“ aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrtausends erinnert.

Nun Gut! In Anlehnung an einen beliebten Gag von Monthy Python aus in etwa der gleichen Epoche, kommen wir nun zu etwas völlig anderem.

myWohnhome feiert seinen nächsten Geburtstag: „Quartal 1“.
Wie auch schon beim ersten Rückblick: Zunächst – Die Fakten:

1 Monat 1 Quartal
Beiträge 7 13
Zugriffe seit dem 10. Januar 2011 983 1758
Aktivster Tag 3. Februar 2011 3. Februar 2011
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Aus dem mathematisch wenig Begabten sollte schnell ersichtlich sein, dass hier offensichtlich kein lineares Wachstum vorliegt und die Werte des ersten Monats „lediglich“ verdoppelt werden konnten. Wobei man fairerweise anfügen muss dass der aktivste Tag auch just eben in den 1-Monatszeitraum viel und somit das Bild zusätzlich verzerrt.

Trotzdem: Kein Grund zur Traurigkeit. Nach wie vor bin ich ob der Zugriffszahlen und deren Stabilität recht positiv gestimmt. Daher ein dickes Dankeschön an Alle, die immer wieder vorbeischauen, mitlesen oder bei Twitter für eine steigende Bekanntheit sorgen.

Nur innere Werte zählen
Die Schwierigkeit des Bloggings im Allgemeinen und für myWohnhome im Besonderen besteht meines Erachtens darin, hinreichend Leute für ein Thema zu begeistern und zur Rückkehr zu Bewegen. Wenig überraschend bedeutet dies, dass es in den letzten zwei Monaten auch zunehmend schwieriger wurde, geeigneten Content zu erzeugen.

Ich muss kein Prophet sein um zu erkennen, dass sich diese Herausforderung auch in der nächsten unverändert Zeit stellen wird. Dies vor allem aber auch, weil ich nach wie vor den Anspruch habe, ausschließlich eigene Inhalte zu verwenden und nicht andere Beiträge zu re-usen.

Vielversprechen, wenn auch im ersten Versuch desaströs, scheint der Ausflug in die „traditionellen Wege“ der Immobiliensuche zu sein. Zumindest wenn es um weitere Beiträge über meine (Miß-)Erfolge geht.
Der neue Flyer ist fertig und das Ziel ist diesmal 2 Klicks! Ich will die Erwartungen ja nicht zu hoch stecken😉

Ich denke es bleibt spannend und da dies hier alles ein Experiment ist, mal wieder ein paar take-aways für zwischendurch:

  • Wie auch im TV, bringen insbesondere Artikel die scheinbar allgemeingültig sind und gleichzeitig polarisieren Zuschauerquoten (siehe im Falle von myWohnhome Artikel 1 und Artikel 2)
  • Das gesamte Web 2.0 basiert auf Netzwerk-Effekten. Je mehr quer-referenziert wird, desto mehr Traffic gibt es. Anders formuliert: Ohne Aktivität und Link-Posting in Facebook, Twitter, etc. keine Besucher auf dem eigenen Blog
  • DIE Herausforderung schlechthin besteht immer noch darin, aus dem Konsum (Lesen) Interaktivität (Kommentieren) zu erzeugen

Abschließend daher eine Bitte an alle Mitleser:

Kennt Ihr persönlich oder vielleicht jemand im Bekanntenkreis eine Wohnung in Frankfurt (Nordend) oder in Hofheim/Ts. die zum Verkauf steht oder verkauft werden soll, DANN bitte Info an mich!

An sonsten freue ich mich über Feedback oder konstruktive Kritik und verbleibe schon einmal mit

frohe Ostern,

Euer Joerg

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